Themenbereich Kinder, Jugend, Senioren, Soziales

 

Kindertagesstätten

Auch künftig ist sich gegen einen weiteren Abbau von Leistungen in den kommunalen Kindertageseinrichtungen einzusetzen. Eine weitere Erhöhung der Gebühren ist bei dem heutigen Angebot schwer vorstellbar. Die weitere Sicherung der Gebührenstaffelung zur Entlastung sozial schwächerer Familien wird ebenso vorgeschlagen wie die Ausweitung der Integrationsplätze und der altersgemischten Gruppen. Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sollte künftig im Landkreis Gifhorn stärker gefördert werden als bisher (mehr Hort- und Krippenplätze, Essensausgabe, Ausweitung der Angebote an Tagesmütter).

Dazu gehört ebenso eine höchst mögliche Flexibilisierung der Öffnungszeiten sowie die Ausweitung der Ganztagsbetreuung auch für Kinder über das sechste Lebensjahr hinaus.

 

Betreuung für Kinder unter drei Jahren

Die in den kommenden Jahren für die städtischen und ländlichen Kindertagesstätten zu erwarteten Kinderzahlen werden weiter rückläufig sein. Wir könnten uns dafür einsetzen, dass freie Gruppen für die Betreuung Familien der unter Dreijährigen bereit gestellt werden und das diese kostenfrei sind.

 

Jugendeinrichtungen

Jugendtreffs sind wirtschaftlich zu sichern und das Angebot unter Einbeziehung der Wünsche junger Mitbürgerinnen und Mitbürgern weiter auszubauen.

 

Senioren / Demographischer Wandel

Der demographische Wandel in der Bevölkerung macht es nötig, verstärkt über Einrichtungen für ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger nachzudenken. Projekte für betreutes und integratives Wohnen (Mehrgenerationenhaus) könnten weiterhin unterstützt werden. Altersgerechtes Wohnen sollte möglich und bezahlbar sein.

Altere Mitbürger leisten wertvolle Hilfen in vielen Ehrenämtern. Diese werden auch in Zukunft nicht wegzudenken sein. Hier könnte über entsprechende Weiterbildungskonzepte nachgedacht werden

Grundsätzlich ist festzustellen: die Zahl älterer Mitbürger innerhalb des Landkreises Gifhorn wird stark zunehmen wird.

 

Menschen mit Behinderung

Abbau von Barrieren im Wohnungsbau und im öffentlichen Leben sollten in unserem Fokus stehen. Die enge Zusammenarbeit mit dem Behindertenrat für den Landkreis Gifhorn und den Sozialverbänden könnten gefördert werden.

 

Spielplätze

Die kindgerechte Erweiterung und Modernisierung der Spiel- und Bolzplätze sollten in der nächsten Wahlperiode weiter vorangetrieben werden. Überalterte Spielgeräte müssen ausgetauscht werden.

In Betracht gezogen sollten auch Sponsoring-Modelle mit ortsansässigen Firmen. Eigeninitiativen von Bürgerinnen und Bürgern könnten hierbei gefördert werden.

 

Schulen

Wir könnten uns in Verhandlungen dafür einsetzen, dass

- der Ausbau der Integrierten Gesamtschulen als Ganztagsschulen im Landkreis Gifhorn vorangetrieben wird

- die Ausstattung mit Computern, Büchern und sonstigen Medien weiter verbessert wird.

- entsprechenende Informationsangebote über freie Ausbildungsplätze vor Ort auszuweiten

- Erhalt von Schulen trotz zurückgehender Schülerzahlen („Kurze Beine, kurze Wege“)

 

Ärztlicher Notdienst / Kreiskrankenhaus

Gegen eine grundlegenden Verschlechterung der ärztlichen Betreuung an Wochenenden (z.B. die Notaufnahme im GFer Krankenhaus), in den Abendstunden und an Feiertagen ist sich zu wehren. Es herrschen für Kleinklinder und ältere Mitbürger inakzeptable Wartezeiten im Notdienst. Auch an Wochenenden muss eine gute Arztversorgung im Landkreis Gifhorn gewährleistet sein.

Weiterhin sollte versucht werden, junge Ärzte durch entsprechende Förderprogramme in den Landkreis zu bekommen. Dieser Weg könnte konsequent weitergeführt werden um den Bürgerinnen und Bürgern eine entsprechende Versorgung langfristig und nachhaltig sicherzustellen.